Mazeltov

Von Jacqueline Geisel
Simmersfeld. Die jiddische Mama ist eben eine ganz besondere – das betont auch "Mazeltov" immer wieder gerne. Die vierköpfige Band aus Freudenstadt hat sich den jiddischen Volksliedern verschrieben, egal ob traurig-melancholisch in Erinnerung an die Mutter oder heiter fröhlich.
Am Samstag eröffneten "Mazeltov", das sind Werner Wilms (Geige und Bratsche), Johannes Köstler (Akkordeon), Christa Wilms (Kontrabass, Sopranflöte) und Burkhard Eulberg (Klarinette, Gitarre), das neue Programm der Kulturwerkstatt Simmersfeld.
Die Freudenstädter brachten jiddische Kultur in das Festspielhaus und begeisterten die rund 60 Zuhörer.
Die Mischung aus melancholischen Stücken über längst vergangene Zeiten, Lobliedern auf die jiddische Mutter, fröhliche Tänze oder rhytmische Kompositionen zum Mitklatschen verlieh dem Programm des Quartetts eine besondere Würze. Den kraftvollen Gesang im jiddischen Dialekt, wenn er auch zunächst befremdlich klingt, beherrschen alle vier Musiker gleichermaßen.
Die Musiker erfreuten ihre Zuhörer aber nicht nur mit der musikalischen Darbietung, sondern regten sie auch zum Mitmachen an.
Das Repertoire der Musiker umfasste daher auch Stücke zum Mitklatschen, Mitsingen oder sogar Tanzen. So beteiligten sich alle Anwesenden am Gelingen des jiddischen Abends.




